Bio-Mehl Pionier

Die Geschichte der Meyermühle begann bereits im Jahre 1489. Damals wurde sie am heutigen Standort als Papiermühle errichtet. Die herzogliche Haupt- und Residenzstadt Landshut galt als fruchtbares Bauernland mit bedeutender Getreideerzeugung, welche bereits im Mittelalter zahlreichen Müllern Arbeit und Brot bot. Im Jahr 1871 erwarb Christian Meyer die Mühle. So kam die "Meyermühle" zu ihrem inoffiziellen Namen und es wurde erstmals Getreide vermahlen. Die ersten 200 Tonnen Öko-Getreide wurden im Jahr 1982 verarbeitet – der Grundstein für die Bio-Erfolgsgeschichte der Meyermühle war gelegt.

2020

Die Meyermühle ist technisch auf dem neuesten Stand und bestens gerüstet für die hohen Anforderungen zur Herstellung von reinsten Bio Mehlen in konstanter Spitzenqualität. Aktuell werden rund 32.000 to. Bio-Getreide verarbeitet. 

2019

Ein wichtiger Meilenstein - 100% Bio! 
Die Meyermühle verarbeitet seit Juli 2019 ausschließlich Bio-Getreide.

2018

Das Annahme-Separationssilo wird in Betrieb genommen. Die Getreideannahmeleistung liegt ab den Zeitpunkt der Inbetriebnahme bei 100 Tonnen pro Stunde.

2016

Im Juni 2016 legen wir den Grundstein für das Annahme-Separationssilo. Auf ca. 240 Quadratmetern fasst das 30 Meter hohe Bauwerk in 48 separaten Zellen rund 1.500 Tonnen Bio-Getreide.

2010

Dezember 2010 eröffnen wir die erste Fischtreppe im Stadtbereich Landshut. Das 38 Meter lange Bauwerk steigert die ökologische Wertigkeit des Hammerbachs, der nun wieder fischdurchgängig ist, und leistet einen Beitrag zum Schutz einheimischer Fischarten. Mit der Treppe können Fische die einzelnen Abschnitte der Isar überwinden und zu den Laichplätzen gelangen.

2003 bis 2007

Umfassende Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen werden umgesetzt. Die Weizenmühle wird komplett erneuert und die Getreidereinigung mit einem digitalen Farbausleser (Sortex) erweitert. Die Holzdielenböden werden im gesamten Mühlengebäude mit Epoxydharz versiegelt. Der Bau einer geschlossenen Getreideannahme mit automatischer Musterziehung (Rakoraf) erhöht die Getreideannahmeleistung auf 100 Tonnen pro Stunde.

2002

Wiederholungsaudit des EG-Öko-Audits.

1997

Die Zertifizierung der Meyermühle nach DIN ISO 9001 bestätigt unser prozessorientiertes Qualitätsmanagement.

1996

Das Umweltmanagementsystem unserer Bio-Mühle wird nach der Norm DIN 14001 offiziell bestätigt: Als erste Mühle Europas werden wir nach der EG-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert. Die Einweihung der neuen Mehlsiloanlage mit EDV-gesteuerter Verladung und Komponentenmischanlage erlaubt kundenspezifische Mischungen in konstanter Qualität.

1993

Zur Bewertung der Umweltauswirkungen der Mühle wird 1993 die erste interne Umweltprüfung in Form einer Öko-Bilanz erstellt. Seither finden diese internen Prüfungen jährlich statt.

1982

1982 war eine Zeit, in der man Mut und Pioniergeist benötigte, wenn man in die Bio-Branche einsteigen wollte. Die Meyermühle wagte den Schritt und startete mit der Verarbeitung von ca. 200 to. Bio-Getreide pro Jahr. Damit wurde der Grundstein für die Bio-Erfolgsgeschichte der Meyermühle gelegt. 

1970

Die umfassende Erneuerung der Betriebseinrichtung stellte die bisherige Elevator-Mühle auf Pneumatik um. Weizen-, Roggen- und Schrotmühle werden als separate Linien geführt.

1964/65

Erweiterung der Silokapazität auf rund 6.000 Tonnen.

1936

Kompletter Umbau des gesamten Mühlenbetriebes: Die maschinelle Einrichtung von Mühle und Reinigung wird erneuert. Im Magazingebäude werden für sämtliche Mahlprodukte großräumige Mischereivorrichtungen geschaffen.

1898

Die Meyermühle wird eine AG. Gemäß offizieller Bekanntmachung des Königlichen Landgerichts Landshut wird eine Aktiengesellschaft von unbeschränkter Dauer unter der Firmierung „Landshuter Kunstmühle C. A. Meyer`s Nachfolger AG in Landshut“ gegründet.

1895

Umwandlung der Meyermühle in eine Kommanditgesellschaft, die „Landshuter Kunstmühle C. A. Meyer`s Nachf. KG in Landshut“.

1872

Die alte Papiermühle wird im Jahr 1872 für die Getreidevermahlung abgerissen. Es entsteht ein fünfstöckiges Gebäude für den Betrieb der Getreidemühle mit Stallung, Remise und Schupfe. Das Mühlengebäude als Kernstück steht bis heute und spiegelt ein Stück Landshuter Stadtgeschichte wider.

1871

Am 26. August 1871 erwerben Christian Meyer und Viktoria Leinfelder die Papiermühle.

1489

Am Landshuter Hammerbach wird eine Papiermühle gebaut.