Nachhaltiges Engagement

Unsere Mühle in Landshut ist inzwischen eine der bedeutendsten und modernsten Bio-Mühlen in Deutschland und zu 100 Prozent Bio. Bereits 1996 wurden wir als erste Mühle Europas nach der EG-Öko-Audit-Verordnung EMAS für ihr Umweltmanagement ausgezeichnet. Mit ganzheitlichem ökologischem Engagement werden verschiedenste Nachhaltigkeitsprojekte gefördert und umgesetzt.

Ökologische und soziale Gesichtspunkte - gleichermaßen wichtig

Durch den Fuhrpark und die Brauchwassererwärmung entsteht Kohlendioxid, das sich bislang nicht vermeiden lässt. Um diese Emissionen auszugleichen, also an anderer Stelle das Entstehen von CO2 zu verhindern, unterstützen wir seit 2007 ein Solarkocher-Projekt in Afrika. Die Einzelteile der Solarkocher werden in einer sozialen Selbsthilfe-Werkstätte in Altötting hergestellt und vor Ort, zum Beispiel in Namibia, von einheimischen Mitarbeitern montiert und direkt an die Familien übergeben. Damit setzen wir auf den Grundsatz, neben ökologischen Aspekten auch soziale Gesichtspunkte bei der Auswahl der Förderprojekte zu berücksichtigen.

1997 wurde zur Förderung und Wiederherstellung des Umweltgleichgewichts über viele Jahre hinweg ein Regenwaldprojekt unterstützt. Seit 1993 erstellen wir jährlich eine Öko-Bilanz. All diese Aktivitäten qualifizierten uns als erste Mühle Europas für die EMAS-Zertifizierung der EU und die Umwelturkunde des Bayerischen Staatsministeriums.

Ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept

Bio bedeutet für uns mehr als nur eine Anbaumethode, es ist der Grundpfeiler unseres strategischen Unternehmenskonzeptes und wird in allen Bereichen sowie in der Zusammenarbeit mit Kunden und Zulieferern täglich gelebt.

Vorstand der Meyermühle

Erste Fischtreppe Landshut

Wir arbeiten konsequent an der Umsetzung des Umweltkonzeptes, mit dem Ziel, die Umweltbelastung durch passende Maßnahmen zu reduzieren. Anfang Dezember 2010 wurde die erste Fischtreppe im Stadtbereich Landshut unter der Federführung der Meyermühle offiziell eröffnet. Das 38 Meter lange Bauwerk ermöglicht es, dass Fische die einzelnen Abschnitte der Isar überwinden und so zu den Laichplätzen gelangen. Durch die starke Strömung finden sie die Fischtreppe instinktiv. Der Hammerbach ist somit wieder fischdurchgängig und die ökologische Wertigkeit ist deutlich gestiegen. Nach einer gut zehnjährigen Planungs- und Umsetzungsphase sind wir sehr stolz, damit einen Beitrag zum Schutz einheimischer Fischarten leisten zu können.

Da wir als Mühle auf Energie aus Wasserkraft setzen und den Fluss nutzen, tragen wir mit der Fischtreppe zum Fortbestehen von Barben, Huchen, Bachforellen und anderen heimischen Fischarten bei.


Vorstand der Meyermühle