Praxistipps zur Verarbeitung von Urkornmehl

Am 24. Januar 2019 veranstaltete wir zum dritten Mal das Seminar „Urkorn und andere unterschätzte Getreidearten“ in Zusammenarbeit mit der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks. Im Fokus des Seminars in Lochham standen nützliches Wissen rund um das Thema Urgetreide und zahlreiche Praxistipps zur Herstellung sortenreiner Backwaren. Im praktischen Teil lernten die Teilnehmer die Verarbeitungseigenschaften der unterschiedlichen Urkornmehle kennen.

Die beiden Referenten der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks gaben praktische Hilfestellungen zur Verwendung der Mehle in der täglichen Arbeit und beantworteten mit Hintergrundwissen zu Urkorngetreide und dessen Verwendung alle Fragen der Teilnehmer. Zur Vertiefung ihres Urkorn-Wissens reisten die 21 Teilnehmer des ausgebuchten Seminars aus ganz Deutschland an. Einzelne Teilnehmer verarbeiten bereits Urgetreide. Um jedoch den Trend und die steigende Nachfrage der Kunden nach Urkorn-Backwaren zu bedienen, nutzten sie das Seminar, um ihr Fachwissen zu vertiefen. Während des theoretischen Seminarteils wurden individuelle und praxisbezogene Fragestellungen der Teilnehmer geklärt, etwa zur Beeinflussung der Kleber- und Stärkeeigenschaften von Urkornmehlen. Aufgrund der aktuellen Thematik wurde auch die Acrylamid-Verordnung besprochen und es gab praktische Tipps zur Senkung des Acrylamidgehalts in Backwaren.

Zusätzlich berichtete Agrar-Ingenieur Christian Gasteiger über den Anbau von Bio-Emmer und Caroline Peißl, verantwortlich für Qualitätsmanagement und Marketing der Meyermühle, unterstützte die Teilnehmer mit möglichen Marketingstrategien. Im Mittelpunkt des Seminars standen neben den Rezepten auch die individuelle Umsetzung in der Backstube sowie die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit.

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